Google AdWords vs. Facebook Ads

12.08.2011 | Kommentare deaktiviert | Gepostet in Social Media, Suchmaschinenmarketing

Die Social-Media-Revolution geht auch an Werbetreibenden nicht spurlos vorüber. So wurde bereits vor geraumer Zeit Facebook Ads als direkter Konkurrent zum allmächtigen Google AdWords lanciert. Wo sind nun die Stärken, aber auch die Schwächen des Herausforderers zu verorten? Ein kleiner Vergleich zwischen den beiden Antagonisten kann helfen, den Blick zu klären.

Gleich zu Beginn muss festgehalten werden, dass sich Facebook Ads und Google AdWords nicht in grundsätzlichen Funktionen unterscheiden. Beide sind in der Art der Darstellung (Überschrift, Beschreibung, Anzeige- bzw. Ziel-URL) sowie Erstellung der Anzeige sehr ähnlich. Ebenso basieren beide Werbenetzwerke auf demselben Abrechnungsmodell (Cost-Per-Click, abgekürzt als CPC). Dieses funktioniert nach dem Grundsatz, dass der Verantwortliche der Werbekampagne für die entstandenen Clicks bezahlt. Damit trotz allem keine unerwarteten Kosten entstehen, muss vom Werbetreibenden eine Budgetobergrenze festgelegt werden, die insbesondere bei Google AdWords über die Position der geschalteten Anzeige entscheidet (je teurer, umso weiter oben). Für eine Erfolgsanalyse der Kampagnen bieten beide Netzwerke eigene Tools an, welche die rudimentären Daten aufbereiten.

Ein erheblicher Unterschied bzw. Vorteil von Facebook Ads gegenüber Google AdWords besteht in der Eingrenzung der Zielgruppe (dem sogenannten Targeting). So kann der Werbetreibende die Masse an potenziellen Kundendaten bei Facebook (über 2.6 Mio. User allein in der Schweiz) nach Land, Stadt (inklusive Radius), Alter, Geschlecht, Interessen, Ausbildung etc. filtern, um mögliche Streuverluste einzuschränken. Bei Google AdWords hingegen entscheiden neben dem eingegebenen Suchbegriff vor allem die Begrenzung auf eine regionale Reichweite sowie die Plattform des Users über die Anzahl möglicher Impressions.

Jedoch darf bei einem technischen Vergleich nicht die Kundenakzeptanz vergessen gehen. Google AdWords hat sich seit mehreren Jahren als gefragte Werbeplattform etabliert. Facebook Ads hingegen ist mit dem Grundgedanken der social media Netzwerke, bei welchen es um Kontakte und Kommunikation und nicht primär ums Einkaufen geht, nur bedingt zu vereinbaren. So muss jeder Werbetreibende die für seine Kampagne angemessene Plattform mit ihren spezifischen Vorteilen, aber auch Mängeln, stets von neuem wählen.

Online-Shop Studie 2010

7.06.2010 | Kommentare deaktiviert | Gepostet in Marktforschung

Online-Shop Studie 2010

In Zusammenarbeit mit Carpathia Consulting GmbH haben wir in den vergangenen Monaten 100 ausgewählte Schweizer Online-Shops aus 10 Kategorien von Büchern bis Wein auf Herz und Nieren nach aktuellsten Kriterien geprüft.

Immer mehr Schweizer nutzen die Vorzüge des Online-Einkaufs und bestellten im Jahr 2009 Produkte über rund 6.0 Mrd Franken. Doch wie steht es um die Qualität der Schweizer E-Commerce-Anbieter?

Die Anforderungen für erfolgreiche Geschäfte im E-Commerce steigen von Jahr zu Jahr. Wer sich nicht regelmässig um seinen Shop kümmert, der verliert unweigerlich an Kundschaft. Vor allem in den letzten Jahren sind die Musskriterien parallel mit den Umsätzen gestiegen.

Die Studie umfasst genau 100 Bewertungskriterien: Von der Marketingpräsenz bei Suchmaschinen und Social-Media Anbietern, Übersichtlichkeit beim Shopeinstieg, Produktepräsentation und -suche, Prozesse und Funktionen wie Produktvergleiche, Layout und Recht bis zum Checkout und angebotenen Zahlungsmittel.

Des Weiteren wurden in Zusammenarbeit mit Partnern die Support-Qualität und Mystery Shopping mit effektiven Bestellungen durchgeführt.

Insgesamt ist der Schweizer E-Commerce auf gutem Wege, Aufholbedarf gibt es aber bei der Innovationskraft und Trends wie Visualisierung von Emotionen oder Social Commerce. Auch gibt es noch zahlreiche Shops, die elementare Fehler aus alten Zeiten ausbügeln müssen, wie zum Beispiel der Einsatz von Frames, die es den Suchmaschinen verunmöglichen, die Inhalte zu indexieren.

Einerseits erstaunlich, anderseits auch nicht; aufgrund der sehr breit gefassten Kriterienwahl wurde weltbild.ch zum besten Schweizer Onlineshop 2010 gekürt. weltbild.ch hat nicht nur den Anschluss an den modernen E-Commerce aus Sicht der Studienleitung geschafft, sondern erzielt auch in der ganzen Breite der untersuchten Kriterien querbeet gute Resultate.

Die Anbieter aus dem Bereich “Bücher und digitale Unterhaltung” haben allesamt in der Schweiz nach wie vor die Nase vorn:

Rang Shop Kategorie Punkte
1 Weltbild.ch Bücher und digitale Unterhaltung 4.41
2 Bol.ch Bücher und digitale Unterhaltung 4.28
3 Exlibris.ch Bücher und digitale Unterhaltung 3.98
4 Kidoh.ch Kinder, Spielwaren und Körperprodukte 3.94
5 Babyjoe.ch Kinder, Spielwaren und Körperprodukte 3.92
6 Books.ch Bücher und digitale Unterhaltung 3.90
7 Digiplace.ch Bücher und digitale Unterhaltung 3.88
8 e-domizil.ch Events und Reisen 3.85
9 Schild.ch Textilien und Sportartikel 3.83
10 Laredoute.ch Textilien und Sportartikel 3.80
11 Romazini.ch Weine 3.79
12 Vacando.ch Events und Reisen 3.79
13 Cede.ch Bücher und digitale Unterhaltung 3.76
14 Leshop.ch Haushalt, Kochen und Lebensmittel 3.75
15 Veloplus.ch Textilien und Sportartikel 3.72

Die offizielle Pressemitteilung als PDF zum Download: Pressemitteilung zur Online-Shop Studie 2010

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Der Kultpulli hat seinen Platz gefunden

14.01.2010 | 5 Kommentare | Gepostet in Allgemein, Social Media

Im 10vor10-Beitrag vom 22. Dezember 2009 über die «Erfolgsgeschichte Twitter» wird Abt Martin vom Kloster Einsiedeln und Tom Brühwiler, bekannt als bloggingtom, zum Experiment Twitter eingeladen (s. Video). Der Beitrag zeigt in eindrücklicher Weise die Chancen und Möglichkeiten von Twitter auf.

Selbstverständlich gehört es im Anschluss des Beitrags dazu, auf Twitter nachzuschauen, was die Twitter-Gemeinde dazu meint. Erstaunlicherweise war nicht der Beitrag als solches das Top-Thema, sondern der von Tom Brühwiler getragene Pulli. Zugegeben - er war auffallend – aber dass er eine so grosse Reaktion innerhalb der Twitter-Gemeinde auslöste, hat mich sehr erstaunt. Der Pulli avancierte zum Kultpulli und wurde sodann aufgrund der grossen Beliebtheit auf ebay.ch zur Versteigerung feilgeboten. Dieses Angebot habe ich realisiert und den Kultpulli für meine Firma «interactive friends ag» ersteigert. Der Kultpulli hat innerhalb von wenigen Stunden eine enorme Bekanntheit erlangt – über Twitter. Für mich ist er deshalb ein ideales Objekt um meinen Kunden aufzuzeigen, wie Social-Media wirken kann.

Ich stelle abschliessend fest, dass bloggingtom mit seinem Kultpulli in guter Gesellschaft war und ist. Der Kultpulli macht attraktiv, anziehend und richtig sexy. Das zeigt auch unser Besuch von gestern in unserem Büro in Rorschach.

Kultpulli goes to hollywood

Kultpulli goes to hollywood

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Die letzten 10 Jahre im Videorückblick

30.12.2009 | Kommentare deaktiviert | Gepostet in Allgemein, Rückblick

In der 10vor10-Sendung vom 30.12.2009 wurden die letzten 10 Jahre beleuchtet. Technisch, schneller, vernetzer und ängstlicher soll die Gesellschaft geworden sein. Ängstlicher? Klar, weil jetzt auch die virtuellen Identitäten auf Facebook und Twitter gekapert werden können. Was wohl die nächsten 10 Jahre bringen werden?

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Effizienzsteigerung für KMU durch Enterprise Portale

2.11.2009 | Kommentare deaktiviert | Gepostet in Intranet/Enterprise Portale

Die Einsparungen, die sich aus dem Einsatz einer Enterprise-Portal-Lösung für KMU ergeben, sind meinst schon nach kurzer Zeit höher als die Investitionen. Welche Vorteile und Chancen sich öffnen, zeigen wir im Artikel auf, den wir im ORGANISATOR (KMU-Magazin) publiziert haben. Darin enthalten ist auch ein 10-Punkte-Plan für den Aufbau eines Enterprise-Portals.

Effizienzsteigerung für KMU durch Enterprise Portale (PDF)

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Endlich: Zielgruppen-Typologisierung der Onliner

18.10.2009 | Keine Kommentare | Gepostet in Marktforschung

Es ist schon schwierig, die Zielgruppe für sein Projekt im Internet zu definieren. Nach klassischen, soziodemografischen Erkenntnissen kommt man da recht schnell ans Limit. Zumal sich das Internet immer mehr als Informations- und Rechercheplattform in Richtung globale Kommunikations- und Interaktionsplattform entwickelt. Die Treiber dieser Wandlung sind nicht mehr die Kaufkraftklassen, Einstellungen zu gesellschaftlichen Werten – es sind dies die psychologischen Motive und Bedürfnisse.

In der vorliegenden Studie werden die Nutzergruppen nach folgenden acht Web-2.0-Typologien eingeteilt:

 Typologien der «Web 2.0-Zielgruppen»
 
Die Grafik nach «Bauchmenschen» und «Kopfmenschen» sowie «aktiv/kommunizierend» und «passiv/informations konsumierend» zeigt Aufschluss über die psychologische Feinpositionierung:
Matrix
Folgend können Sie die Studie als Page-Flip im Detail studieren. Quelle Burda.com

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10 Tipps zum Markenschutz im Internet

16.10.2009 | Keine Kommentare | Gepostet in Marke

Der Markenschutz im Internet wird oft vernachlässigt. Es gibt gute Möglichkeiten, sich zu schützen. Im Blog von unternehmer.de wird der 10-Punkte-Plan in Form von einfachen Tipps präsentiert: http://www.unternehmer.de/10-tipps-zum-markenschutz-im-internet-9833

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